
Microsoft Purview und neue Namen für Compliance und Governance Dienste
Microsoft hat gestern informiert bisher bekannte Compliance und Governance Dienste in Microsoft Purview zusammenzufassen. Mit Purview erhalten 17 Dienste einen neuen Namen.

Microsoft hat gestern informiert bisher bekannte Compliance und Governance Dienste in Microsoft Purview zusammenzufassen. Mit Purview erhalten 17 Dienste einen neuen Namen.

Information Governance Inhalte wie Retention oder Label Policies sind bisher statisch an Dienste und Gruppen/Benutzerkonten gebunden. Mit Adaptive Scopes ändert sich der statische Modus in einen dynamischen Modus.

Für in SharePoint und OneDrive gespeicherte Dokumente, die über Sensitivity Labels verschlüsselt/geschützt sind, unterstützen die mobilen Apps von Word, Excel und PowerPoint bald die Zusammenarbeit mit anderen Personen.

Microsoft hat bei Sensitivity Labels eine Regel hinzugefügt pro Label die Sharing Policy einer SharePoint Sites zu bestimmen. So lässt sich pro SharePoint Site die globale Tenant Policy mit einem Sensitivity Label übersteuern und zum Beispiel verhindern das in einer vertraulichen Seite Inhalte an externe Personen geteilt werden.

Microsoft informiert über einen Fix für DLP Policies in Power Apps der das Ausführen von betroffenen Apps ab 4. Februar einschränken oder gänzlich verhindern kann.

Für Administratoren von Microsoft 365 stehen Auditlogs zur Verfügung. Da es div. Dienste protokolliert fasst Microsoft es als „Unified Auditlogs“ zusammen. Neu stellt Microsoft die Auswertung der Logs im Microsoft 365 Compliance Center zur Verfügung.

Über Data Loss Prevention (DLP) Policies kann ein Administrator regeln mit welchen externen Diensten Mitarbeiter in Power Platform Services (Power Automate, Power Apps und Logic Apps) Daten austauschen dürfen. Eine Anleitung wie solche Policies im Admin Center und via PowerShell erstellt werden.

Microsoft stellt für die Power Platform Services angepasste Data Loss Prevention (DLP) Policies zur Verfügung. Ein überarbeiteter Assistent hilft Policies anzulegen mit welchen externen Diensten Mitarbeiter über Power Automate, Power Apps und Logic Apps Daten austauschen dürfen.

Daten in Microsoft 365 Diensten werden standardmässig mit einem Key von Microsoft verschlüsselt. Alternativ bietet Microsoft die Option für „Bring Your Own Key“ (BYOK). Mit BYOK können Unternehmen ihre Daten in der Cloud mit einem eigenen Key verschlüsseln. Neu bietet Microsoft für besonders schützenswerte Daten eine „Double Key Encryption“ an.